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Strände & Buchten auf Mallorca

Von den langen Sandstränden an der Bucht von Alcúdia über die Calas im Südosten bis zu den Kiesbuchten der Tramuntana: Hier stellen wir Strände und Buchten nach Regionen vor, mit Hinweisen zu Anfahrt, Parken und Ausstattung. Wo 2026 Zufahrts- oder Parkregeln gelten, steht das direkt beim Eintrag. Allgemeines zu Blauer Flagge, Badehilfen, Flaggen, Quallen und Seegras finden Sie am Ende der Seite.

Für unsere Gäste zusammengestellt, Stand September 2026

Die schmale Bucht Caló des Moro mit türkisem Wasser zwischen Felsen und Kiefern

Norden: Bucht von Alcúdia, Cala Sant Vicenç und Formentor

An der Bucht von Alcúdia reihen sich lange Sandstrände mit flachem Wasser, hinter den Dünen liegt der Naturpark S'Albufera. Weiter nördlich wird die Küste felsiger: In Cala Sant Vicenç und auf der Halbinsel Formentor liegen kleinere Buchten, für Formentor gelten im Sommer Zufahrtsregeln.

Dünen mit Sträuchern am Strand von Muro

Platja de Muro (Playa de Muro)

Mehrere Kilometer feiner, goldgelber Sand, und hinter den Dünen liegt fast durchgehend der Naturpark S'Albufera. Deshalb wirkt der Strand trotz der Hotels an beiden Enden über weite Strecken naturnah. Das Wasser ist sehr flach, Sie laufen weit hinaus, bevor Sie den Grund verlieren. Der Abschnitt Es Comú ist unbebaut und ohne Dienste.

  • Anfahrt und Parken: Am Abschnitt Sector I, 3 Kilometer vom Zentrum von Port d'Alcúdia, parken Sie kostenlos in den Querstraßen. Die TIB-Linie 315 fährt von Sa Pobla über Muro zum Strand.
  • Für wen: Familien mit Kindern; wer es naturbelassen mag, geht nach Es Comú
  • Ausstattung: in Sector I und II Rettungsschwimmer, Erste-Hilfe-Modul, Hotels, Restaurants und Läden
  • Gut zu wissen: Blaue Flagge 2026, rauchfreier Strand
Palmen am flachen Sandstrand der Bucht von Alcúdia

Platja d'Alcúdia (Playa de Alcúdia)

Nördlich schließt die Platja d'Alcúdia an: über drei Kilometer feiner weißer Sand mit Pinien am Rand und flachem, ruhigem Wasser. Am Sporthafen mit seiner Promenade ist viel Betrieb, in Richtung Platja de Muro wird es ruhiger.

  • Anfahrt und Parken: Parken in den Straßen der Urbanisation, Behindertenparkplätze an der Carrer Saturn
  • Für wen: Familien, die flaches und ruhiges Wasser suchen
  • Ausstattung: Liegen und Schirme, Bars, WC, Duschen, Wassersportverleih, in der Saison sechs Wachtürme mit Rettungsschwimmern
  • Gut zu wissen: Blaue Flagge 2026. Neben dem Rettungsposten liegt ein zertifizierter barrierefreier Badepunkt (siehe Gut zu wissen am Strand).
Kiesbucht Coll Baix unter bewaldeten Steilhängen

Platja des Coll Baix (Coll Baix)

Die einzige unbebaute Bucht der Gemeinde Alcúdia liegt auf der Halbinsel La Victòria unter steilen Felswänden, im Schutzgebiet. Rund 220 Meter Kies und Sand, darüber der Wachturm Talaia d'Alcúdia aus dem 16. Jahrhundert. Sie erreichen die Bucht nur zu Fuß oder mit dem Boot.

  • Anfahrt und Parken: Der Weg führt durch Felder und Kiefernwald, das Tourismusportal nennt ihn nicht ganz einfach. Bleiben Sie auf dem markierten Weg: 2025 stürzte ein Urlauber bei einer Abkürzung über die Felsen ab.
  • Für wen: trittsichere Wanderer mit festem Schuhwerk
  • Ausstattung: keine, auch keine Rettungsschwimmer und kein Trinkwasser
  • Gut zu wissen: Nehmen Sie reichlich Wasser mit und meiden Sie die Mittagshitze.
Klares Wasser an der Platja de Formentor vor bewaldeten Bergen

Platja de Formentor (Cala Pi de la Posada)

Ein langer, schmaler Strand mit sehr feinem, hellem Sand am Rand eines Kiefern- und Steineichenwalds, mit Blick auf die kleine Insel Formentor. Das klare Wasser bleibt lange flach, drei Meter tief wird es erst etwa 200 Meter vor dem Ufer.

  • Anfahrt und Parken: Von Mitte Mai bis Mitte Oktober bleibt die Schranke auf der Ma-2210 täglich von 10 bis 22 Uhr nur offen, bis der gebührenpflichtige Strandparkplatz voll ist; er liegt rund 400 Meter vom Strand. Wer am Straßenrand parkt, dem drohen Bußgelder. Weiter zum Leuchtturm dürfen dann keine Privatautos. Consell de Mallorca
  • Ausstattung: Liegen und Schirme, kleine Bar am Bootssteg
  • Gut zu wissen: In der Sperrzeit fährt die TIB-Linie 334 ab Alcúdia über Port de Pollença zum Strand, im Sommer auch ein Linienboot ab Port de Pollença (Aktivitäten). Blaue Flagge 2026, rauchfrei.
Felsen im türkisen Wasser der Cala Barques in Cala Sant Vicenç

Cala Molins und Cala Barques (Cala Sant Vicenç)

Über dem kleinen Ferienort Cala Sant Vicenç ragt der Cavall Bernat auf, eine über 300 Meter hohe Felswand. Die Cala Molins ist nur 45 Meter lang, ihr sehr klares Wasser bleibt weit hinaus flach, bei Familien ist sie besonders beliebt. Die Cala Barques ist die größte Bucht des Ortes, mit feinem Sand und kleinem Bootssteg.

  • Anfahrt und Parken: ausgeschildert ab Pollença und Port de Pollença; kostenlose Parkplätze an beiden Buchten, zur Cala Barques das letzte Stück über Treppen
  • Ausstattung: an beiden Buchten Rettungsschwimmer in der Saison, an der Cala Molins Liegenverleih und Restaurants
  • Gut zu wissen: Blaue Flagge 2026, beide rauchfrei. Bei Tramuntana (Nordwind) wird das Wasser unruhig, laut Gemeinde nur an wenigen Sommertagen.

Unsere Unterkünfte in der Nähe: Gästehaus auf einer Finca im Inselinneren und Finca für bis zu acht Gäste im Inselinneren (Platja de Muro, Platja d'Alcúdia; mit dem Bus 316 ab Llubí auch Son Serra de Marina)

Nordosten: Artà und Capdepera

Östlich der Bucht von Alcúdia beginnt eine Küste mit Dünen, Kiefernwald und wenig Bebauung. Die Buchten im Naturpark der Península de Llevant erreichen Sie nur noch zu Fuß, mit dem Rad oder vom Meer aus, und auch an der Cala Agulla hat sich die Parksituation geändert.

Weiter Sandstrand von Son Serra de Marina mit Bergen im Hintergrund

Platja de Son Serra de Marina

Der 450 Meter lange Strand vor einer kleinen Feriensiedlung hat groben Sand und Blick auf das Cap Ferrutx. Oft liegen Seegrasblätter auf dem Sand, laut Tourismusportal ein Zeichen für sauberes Wasser. Der Strand gilt als sehr ruhig und ist bei Windsurfern beliebt. Östlich beginnt der unbebaute Dünenstrand S'Arenal de sa Canova (Insider-Tipps).

  • Anfahrt und Parken: Parken im Ort oder neben dem Strand; die TIB-Linie 316 fährt über Llubí nach Inca
  • Ausstattung: Bars und Restaurants in der Siedlung
  • Gut zu wissen: Blaue Flagge 2026. Laut Tourismusportal kommen auch viele Naturisten.
Die unbebaute Bucht Cala Torta zwischen grünen Hügeln

Cala Torta (S'Aduaia)

Rund 150 Meter feiner weißer Sand mit Dünen zwischen Thymian, Macchia und Kiefern, ganz ohne Bebauung. Nebenan liegen die kleineren Buchten Cala Mitjana und Cala Estreta. Der Grund fällt schnell ab, oft rollt kräftige Brandung herein, an den felsigen Rändern lässt es sich gut schnorcheln.

  • Anfahrt und Parken: Seit April 2024 dürfen Privatautos nicht mehr über die Pisten zu Cala Torta, Cala Mitjana und Cala Estreta fahren, Sie kommen nur zu Fuß, mit dem Rad oder vom Meer aus hin. Fragen Sie vorab beim Naturpark oder bei der Gemeinde Artà nach dem aktuellen Zugang.
  • Ausstattung: keine bekannt, nehmen Sie Wasser mit
  • Gut zu wissen: Im Naturpark gilt für Hunde Leinenpflicht, in den Dünen sind sie verboten.
Sandstrand und Dünen der Cala Mesquida

Cala Mesquida (S'Arenal de sa Mesquida)

Etwa 300 Meter feiner weißer Sand, dahinter ein breiter Gürtel aus Dünen und Kiefern, seit 1991 geschützt. Am Ort steht ein großes Hotel, die Bucht selbst ist weitgehend naturbelassen. Das Wasser ist sehr klar, laut Tourismusportal eignet sich die Bucht besonders für Kinder.

  • Anfahrt und Parken: ausgeschildert, öffentlicher Parkplatz etwa 200 Meter vom Strand
  • Für wen: Familien mit Kindern
  • Ausstattung: Rettungsschwimmer, Liegen und Schirme, Wassersport, Restaurants
  • Gut zu wissen: Im östlichen Teil der Bucht ist FKK erlaubt.
Sandstrand der Cala Agulla mit Hügel im Hintergrund

Cala Agulla

Der beliebteste Strand der Gemeinde liegt nördlich von Cala Rajada (Cala Ratjada): gut ein halber Kilometer sehr feiner weißer Sand, Kiefernwald fast bis ans Wasser und kaum Bebauung. Das Wasser ist flach und sehr klar, das Gebiet steht seit 1991 unter Schutz.

  • Anfahrt und Parken: Der alte Parkplatz wurde im Februar 2025 abgebaut, ein neuer war im Frühjahr 2026 noch nicht genehmigt. Seit 23. Mai 2026 sperrt eine Schranke die Zufahrt ins Schutzgebiet, wer trotzdem hineinfährt, dem drohen Bußgelder. Ausweichparkplatz ist der Clot de sa Grava.
  • Für wen: Wassersportler und Schnorchler
  • Ausstattung: im Sommer Rettungsschwimmer, Liegen und Schirme, abgegrenzte Zone für Surfen, Kajak und SUP, WC am Zugang
  • Gut zu wissen: Laut Strandbetreiber gibt es eine FKK-Zone.
Strand von Canyamel mit der Mündung des Torrent und bewaldeten Hängen

Platja de Canyamel

Rund 290 Meter goldfarbener Sand, laut Tourismusportal ideal für Familien. An der Mündung des Torrent de Canyamel liegt ein kleines geschütztes Feuchtgebiet mit vielen Vögeln, in der Nähe die Coves d'Artà und der Wehrturm Torre de Canyamel.

  • Anfahrt und Parken: Parken in den Straßen
  • Ausstattung: Rettungsschwimmer, Duschen, Liegen und Schirme, Wassersport, zwei Strandbar-Restaurants
  • Gut zu wissen: Laut Strandbetreiber gibt es eine Rampe und einen Amphibienstuhl.

Osten: von Cala Millor bis Cala Varques

Zwischen Cala Millor und Portocolom wechseln sich Ferienorte mit gut ausgestatteten Stränden und unbebaute Buchten ab, die nur zu Fuß oder per Boot erreichbar sind. Die Gemeinde Manacor stellt in der Badesaison von Mai bis Oktober täglich 27 Rettungskräfte und zwei Boote.

Die lange Bucht von Cala Millor am frühen Abend

Platja de Cala Millor

Rund zwei Kilometer feiner, heller Sand mit Promenade und Radweg dahinter. Der Strand fällt sehr sanft ab und endet im Süden am Naturschutzgebiet Punta de n'Amer.

  • Anfahrt und Parken: Seit 1. Mai 2026 sind drei Parkplätze in Cala Millor und Cala Bona mit rund 300 Stellplätzen Anwohnern aus Son Servera vorbehalten, wer dort parkt, riskiert ein Bußgeld. Bus: TIB-Linie 401 über Porto Cristo und Manacor.
  • Ausstattung: Rettungsdienst mit Erste-Hilfe-Station, Rampen, Liegen und Schirme, Windsurfen, SUP, Kajak
  • Gut zu wissen: Blaue Flagge 2026 in beiden Gemeinden
Sandstrand von Sa Coma mit flachem Wasser

Platja de Sa Coma

Über 850 Meter feiner weißer Sand vor einem familiären Ferienort, das Wasser ist so klar, dass Sie den Grund sehen. Im Norden trennt die geschützte Halbinsel Punta de n'Amer mit ihrem Wachturm Sa Coma von Cala Millor, im Süden schließt S'Illot an.

  • Anfahrt und Parken: Parkplätze in Strandnähe, Busanbindung
  • Ausstattung: Liegen und Schirme, Volleyballnetze, Tauchen, Windsurfen
  • Gut zu wissen: Blaue Flagge 2026
Strand von S'Illot mit Sonnenschirmen

Platja de S'Illot (Cala Moreia)

Die kleine Bucht an der Mündung des Torrent de n'Amer hat feinen, hellen Sand und fällt sanft ab, laut Tourismusportal kommen viele Familien. Ihren Namen hat sie von der kleinen Felsinsel vor dem Strand.

  • Anfahrt und Parken: Parkplatz mit Behindertenplätzen, Bushaltestelle rund 50 Meter vom Strand
  • Ausstattung: Rettungsschwimmer, Liegen, Tretboote, Duschen, WC auch barrierefrei
  • Gut zu wissen: Amphibienstuhl und Rampen. Die Gemeinde stuft S'Illot 2026 als Strand mit hohem Risiko ein und setzt einen zusätzlichen Rettungsschwimmer ein, achten Sie auf die Flaggen.
Sandstrand in der Bucht von Porto Cristo

Platja de Porto Cristo

Rund 350 Meter goldgelber Sand am Ende einer tief eingeschnittenen Naturhafenbucht, daneben Fischer- und Sporthafen, eine Promenade und Restaurants. Zu Fuß erreichen Sie die Coves del Drac und die Coves dels Hams.

  • Anfahrt und Parken: Im Sommer ist die Parkplatzsuche schwierig. Die TIB-Linie 401 fährt nach Manacor und Cala Millor.
  • Ausstattung: Rettungsschwimmer, WC auch barrierefrei, Fußduschen, Liegen und Schirme
  • Gut zu wissen: Amphibienstuhl und Rampen; 2026 wie S'Illot mit zusätzlichem Rettungsschwimmer. Mehr zu den Höhlen bei den Aktivitäten.
Türkises Wasser und Sandstrand der Cala Anguila

Cala Anguila

Die Sandbucht in der Urbanisation Cala Romàntica ist nur 50 Meter lang, reicht aber 120 Meter ins Land. Niedrige Felsen mit einer großen Grotte rahmen sie ein. Das Wasser ist flach und klar, zwischen den Felsen lohnt laut Tourismusportal die Taucherbrille.

  • Anfahrt und Parken: ausgeschildert Richtung Cala Romàntica, Zugang über eine Treppe. Ein rund 250 Meter langer Küstenpfad führt zur Cala Mendia.
  • Für wen: Familien mit Kindern und Schnorchler
  • Ausstattung: Liegen, Rettungsposten, WC auch barrierefrei, Fußduschen
  • Gut zu wissen: rauchfreier Strand
Die Bucht Cala Mendia mit türkisem Wasser

Cala Mendia

Die kleine Sandbucht zwischen Felsen ist rund 60 Meter lang und über 100 Meter tief. Das Wasser ist sehr klar und hat wenig Wellen, laut Tourismusportal eignet sie sich gut für einen Strandtag mit Kindern.

  • Anfahrt und Parken: kostenloser Parkplatz
  • Für wen: Familien mit Kindern
  • Ausstattung: Rettungsposten im Sommer, WC, Fußduschen, Liegen und Schirme, Restaurants in der Umgebung
Naturbucht Cala Varques mit Kiefernwald

Cala Varques

Rund 90 Meter feiner weißer Sand zwischen niedrigen, kahlen Felsen, ringsum keine Bebauung. Sie erreichen die Bucht nur zu Fuß oder mit dem Boot, im Sommer kommen trotzdem viele Besucher. 2026 ist die Badezone mit Bojen abgegrenzt.

  • Anfahrt und Parken: Im März 2026 hat der Consell de Mallorca das alte Straßenstück der Ma-4014 gesperrt, das im Sommer als wilder Parkplatz diente, und die Gemeinde hat Kontrollen gegen Parken am Straßenrand angekündigt. Rechnen Sie nicht mehr mit dem gewohnten Parkplatz.
  • Für wen: trittsichere Wanderer; bequemer ist eine Schnorcheltour mit dem Boot ab Porto Cristo (Aktivitäten)
  • Ausstattung: keine, auch keine Rettungsschwimmer
  • Gut zu wissen: Festes Schuhwerk, Wasser und Proviant mitnehmen.

Unsere Unterkünfte in der Nähe: Großes Ferienhaus an der Ostküste und Ferienhaus mit Pool an der Ostküste, Landgut mit sechs Einheiten im Osten Mallorcas (S'Illot, Sa Coma, Porto Cristo, Cala Anguila, Cala Mendia)

Südosten: Portocolom, Cala d'Or und Santanyí

Hier liegen die typischen Calas: schmale Buchten, tief in die niedrige Felsküste geschnitten, oft mit Kiefern bis ans Wasser. Fünf Strände der Region tragen 2026 die Blaue Flagge. Am Caló des Moro wird es im Sommer sehr voll, ruhiger und naturbelassen ist zum Beispiel die Cala Sa Nau.

Segelboote in der schmalen Bucht Cala Sa Nau

Cala Sa Nau

Am Ende einer rund 350 Meter tief eingeschnittenen Bucht liegt feiner Sand, eingerahmt von niedrigen Sandsteinklippen mit Kiefern und Wacholder. Über Sand, Fels und Seegras ist das Wasser laut Tourismusportal sehr gut zum Schnorcheln. Für Kajak und SUP gibt es eine abgegrenzte Zone.

  • Anfahrt und Parken: über S'Horta. Den alten Parkplatz im Schutzgebiet hat die Gemeinde 2025 aufgegeben und nutzt stattdessen ein Grundstück am Zufahrtsweg. Zum Strand geht es zu Fuß und über eine Steintreppe, auf dem Küstenweg ab Portocolom sind es 4,7 Kilometer.
  • Für wen: Schnorchler und alle, die eine naturbelassene Bucht suchen
  • Ausstattung: Duschen, Rettungsringe, Strandbar in der Nähe
  • Gut zu wissen: Blaue Flagge 2026, rauchfreier Strand
Blick durch Kiefern auf die Bucht Cala Marçal bei Portocolom

Cala Marçal

Der größte Strand im Umfeld von Portocolom liegt 1,2 Kilometer vom Hafen: rund 150 Meter Sand in einer Bucht, die sich zum Land hin weitet, gesäumt von Klippen mit Kiefern. Im Sommer kommen vor allem Familien aus Portocolom und Felanitx.

  • Anfahrt und Parken: kostenloser Parkplatz nahe dem Strand
  • Für wen: Familien
  • Ausstattung: Liegen und Schirme, Rettungsringe, Restaurants in der Nähe
  • Gut zu wissen: Blaue Flagge 2026, rauchfrei. Beides gilt auch für S'Arenal de Portocolom.
Die Bucht Cala Ferrera bei Cala d'Or

Cala Ferrera

Dieser Teil des Ferienorts Cala d'Or gehört zur Gemeinde Felanitx. Der Sandstrand liegt in einer tiefen Bucht mit niedrigen Klippen und alten Fischerhütten. Wegen des flachen, sauberen Wassers und des Rettungsdienstes ist er bei Familien beliebt.

  • Anfahrt und Parken: Parken im Ort. Die TIB-Linie 514 verbindet Ca's Concos über S'Horta mit Cala d'Or.
  • Ausstattung: Liegen und Schirme, Tretboote, Bars und Restaurants, Bojenzone für Kajak und SUP
  • Gut zu wissen: rauchfreier Strand
Boote im klaren Wasser der Cala Mondragó

Cala Mondragó (Sa Font de n'Alis)

Die Bucht liegt im Naturpark Mondragó, der seit 1992 geschützt ist: weißer Sand, Kiefernwald bis an den Strand und ein flacher Einstieg. Ein etwa 400 Meter langer Küstenweg führt nach S'Amarador, 200 Meter weiter liegt das kleine Caló des Burgit ohne Service. An den Felsrändern lässt es sich gut schnorcheln.

  • Anfahrt und Parken: Zwei Parkplätze des Naturparks: Ses Fonts de n'Alis beim Infozentrum, rund 9 Minuten zu Fuß, und Ca sa Muda/S'Amarador, rund 15 Minuten. In der Saison gebührenpflichtig, außerhalb kostenlos. Kommen Sie früh oder am späteren Nachmittag.
  • Ausstattung: Toiletten, Tische und Bänke an den Rastplätzen bei den Parkplätzen
  • Gut zu wissen: Blaue Flagge 2026. Hunde sind an den Stränden des Naturparks verboten, ebenso Drohnen und Feuer im Park. Abfalleimer gibt es nicht, nehmen Sie Ihren Müll mit.
  • Naturpark Mondragó
Halbrunder Sandstrand S'Amarador im Naturpark Mondragó

S'Amarador (Platja de s'Amarador)

Die größere der beiden Mondragó-Buchten: rund 145 Meter weißer Sand, dichter Kiefernwald, dahinter geschützte Dünen und ein kleiner Brackwassersee. Das Wasser ist klar und flach über Sandgrund, an den Seiten finden Schnorchler Fels und Seegraswiesen.

  • Anfahrt und Parken: Parkplatz Ca sa Muda/S'Amarador, wenige Gehminuten entfernt, in der Saison gebührenpflichtig
  • Für wen: Familien und Schnorchler
  • Ausstattung: kleine Strandbar, Toiletten am Rastplatz
  • Gut zu wissen: Blaue Flagge 2026. Hunde am Strand verboten, Dünen nicht betreten.
Blick von oben in die kleine Bucht Caló des Moro

Caló des Moro

Ein schmaler Sandstreifen zwischen großen Felsen und Kiefern, davor sehr klares Wasser. Über soziale Netzwerke ist die Bucht so bekannt geworden, dass sie im Juli und August extrem voll ist und sichtbar Sand verloren hat. Vom selben Weg erreichen Sie die Cala s'Almunia, einen Fischerwinkel mit Bootshütten, in dem man von den Felsplatten aus badet.

  • Anfahrt und Parken: An der Bucht gibt es keinen Parkplatz. Die Gemeinde öffnet 2026 wieder Ausweichparkplätze in Cala Llombards, von dort geht es zu Fuß weiter.
  • Für wen: Frühaufsteher, das Tourismusportal empfiehlt die frühen Morgenstunden
  • Ausstattung: keine Strandservices; 2026 Toiletten und Abfallcontainer im Umfeld
  • Gut zu wissen: Die Bucht ist klein, in der Saison setzt die Gemeinde Personal ein, um den Andrang zu lenken. Rauchfreier Strand.
Weißer Sand und helles Wasser in der Cala Llombards

Cala Llombards

Feiner weißer Sand in einer rund 150 Meter tief eingeschnittenen Bucht zwischen zwei Felswänden, mit kleinen Bootshütten und Kiefern am Rand. Pfade über Fels und Buschwerk führen zu s'Almunia und zum Caló des Moro.

  • Anfahrt und Parken: durch die Siedlung zum Parkplatz direkt am Strand. Er liegt auf öffentlichem Küstengelände, das Oberste Gericht der Balearen hat im Mai 2026 bestätigt, dass seine Genehmigung abgelaufen ist. Im August 2026 wurde dort noch geparkt, eine Schließung ist jederzeit möglich.
  • Gut zu wissen: 2026 dient Cala Llombards auch als Ausweichparkzone für den Caló des Moro.
Die Bucht Cala Santanyí mit Sandstrand

Cala Santanyí

Die tief eingeschnittene Sandbucht, rund 70 Meter lang, liegt zwischen niedrigen Klippen, ringsum Bars und Restaurants. Unter Wasser lohnt laut Tourismusportal das Tauchen. Rund 800 Meter entfernt liegt der Aussichtspunkt auf Es Pontàs, einen Felsbogen im Meer.

  • Anfahrt und Parken: Den Parkplatz an der Bucht hat die Gemeinde 2025 neu geordnet und vergrößert.
  • Für wen: Taucher und Schnorchler
  • Ausstattung: Duschen, Rettungsringe, Tauchschule, Bars und Restaurants

Unsere Unterkünfte in der Nähe: Landhotel im Mandelland im Südosten Mallorcas (Cala Sa Nau, Cala Marçal, Cala Ferrera, Naturpark Mondragó)

Süden: Llucmajor, Campos und Ses Salines

Im Süden wechseln hohe Klippen und lange Sandstrände. Zwischen Sa Ràpita und Colònia de Sant Jordi zieht sich ein rund zehn Kilometer langer Küstenstreifen mit Dünen, am Horizont liegt der Cabrera-Archipel. Für Gäste in Llucmajor liegen Cala Pi und die Bucht von Palma nahe.

Die schmale Bucht Cala Pi mit Sandstrand und Bootshütten

Cala Pi

Rund 500 Meter reicht der Einschnitt zwischen über 30 Meter hohen Felswänden ins Land, am Ende liegt feiner Sand. Das klare Wasser wird nur langsam tiefer und ist meist ruhig, bei Nord- und Ostwind bleibt die Bucht geschützt. Am Rand stehen Bootshütten, oben ein Wachturm aus dem 16. Jahrhundert.

  • Anfahrt und Parken: 17 Kilometer vom Ort Llucmajor, kostenloser Parkplatz, dann Treppen hinunter
  • Für wen: Familien
  • Ausstattung: Rettungsschwimmer vom 1. Mai bis 31. Oktober 2026
  • Gut zu wissen: 4 Kilometer entfernt liegt die Talayot-Siedlung Capocorb Vell (Ausflugsziele).
Kleine Bucht mit Kiefern in Cala Blava

Cala Blava (Cala Mosques)

Die kleine Bucht aus Sand und kleinen Steinen, etwa 30 auf 20 Meter, liegt zwischen niedrigen Felsriegeln in der gleichnamigen Wohnsiedlung, 5 Kilometer von s'Arenal. Das Wasser ist sauber und ruhig. Von den Klippen in der Nähe blicken Sie über die Bucht von Palma bis zur Stadt.

  • Anfahrt und Parken: Parken meist einfach, Zugang über Treppen
  • Für wen: Familien, die eine ruhige Alternative zur Playa de Palma suchen
  • Ausstattung: Liegen oder Bar sind nicht bekannt, Rettungsschwimmer setzt die Gemeinde 2026 nur an s'Arenal und Cala Pi ein
Langer Sandstrand von Sa Ràpita mit flachem Wasser

S'Arenal de Sa Ràpita

Am westlichen Anfang des Küstenstreifens von Es Trenc liegen rund 1,4 Kilometer weißer Sand vor Dünen und Kiefernwald. Der Strand läuft sehr flach aus, vier Meter tief wird es erst etwa 300 Meter vor dem Ufer. Bei Surfern und Windsurfern ist er beliebt.

  • Anfahrt und Parken: gebührenpflichtiger Parkplatz; Bushaltestelle rund 200 Meter entfernt, Linien 508 und 518
  • Für wen: Familien und Surfer
  • Ausstattung: Liegen und Schirme, Wassersportverleih, Toiletten, Duschen; laut Turespaña leichter Zugang für Rollstühle
  • Gut zu wissen: Naturpark Es Trenc-Salobrar: Hunde von März bis Oktober verboten, von November bis Februar an der Leine erlaubt
Luftbild des Naturstrands Es Trenc mit türkisem Wasser

Es Trenc (Platja des Trenc)

Der unbebaute Sandstrand mit Dünen gehört zum Naturpark Es Trenc-Salobrar de Campos und misst je nach Abgrenzung zwei bis drei Kilometer. Das Wasser ist flach, hinter den Dünen liegen Feuchtgebiete und Salinen, in denen über 170 Vogelarten gezählt wurden. Um den Schutz des Gebiets wird politisch gestritten, für Badegäste hat sich 2026 nichts geändert.

  • Anfahrt und Parken: Offizielle Parkzonen sind Na Tirapel, Ses Covetes und Sa Ràpita. Die schmale Zufahrt über den Camí de Na Tirapel staut sich im Sommer oft, kommen Sie früh. Busse fahren nach Sa Ràpita (508, 518) und Colònia de Sant Jordi (517).
  • Ausstattung: Liegen und Schirme, Toiletten
  • Gut zu wissen: FKK ist erlaubt. Hunde von März bis Oktober verboten, Dünen nicht betreten.
  • Naturpark Es Trenc-Salobrar de Campos
Sandbucht bei Colònia de Sant Jordi

Platja des Port und Platja des Dolç (Colònia de Sant Jordi)

Die Ortsstrände am Hafen von Colònia de Sant Jordi haben feinen weißen Sand und sehr flaches Wasser, zwei Meter tief wird es erst 100 Meter vom Ufer. Der Blick geht zum Cabrera-Archipel, vom Hafen fahren die Boote in den Nationalpark.

  • Anfahrt und Parken: Parken im Ort, rund 250 Meter zum Strand; Buslinie 517
  • Für wen: Familien
  • Ausstattung: Liegen und Schirme, Duschen, Rettungsringe, Restaurants
  • Gut zu wissen: 2026 hat der Strand die Blaue Flagge zurückgewonnen.
Flaches Wasser und Inseln vor Es Carbó

Platja des Carbó (Es Carbó)

Südöstlich von Colònia de Sant Jordi liegen rund 1,4 Kilometer sehr feiner weißer Sand ohne Bebauung, in den Dünen wachsen Strandlilien, Kiefern und Wacholder. Vor der Küste liegen kleine Inseln, das Wasser ist ruhig und stellenweise flach. Oft bedecken Seegrasblätter Teile des Strandes.

  • Anfahrt und Parken: nur zu Fuß oder per Boot: rund 1 Kilometer ab Colònia de Sant Jordi, wo Sie parken, oder 6 Kilometer auf dem Küstenweg vom Leuchtturm Ses Salines
  • Für wen: Ruhesuchende und Schnorchler
  • Ausstattung: keine, Trinkwasser mitbringen
Naturstrand Es Caragol mit niedriger Vegetation

Platja des Caragol (Es Caragol)

Der südlichste Strand Mallorcas: rund 500 Meter weißer Sand, dahinter ein Dünenfeld, davor eine flache Felsplatte, die weit ins Meer reicht. Sie blicken auf Cabrera, am Ufer stehen Bunker aus dem Spanischen Bürgerkrieg.

  • Anfahrt und Parken: Auto am Leuchtturm Cap de Ses Salines abstellen, dann 1,6 Kilometer zu Fuß an der Küste entlang. Kein Bus.
  • Für wen: Schnorchler, das Tourismusportal empfiehlt den Strand dafür
  • Ausstattung: keine; feste Schuhe und Trinkwasser mitnehmen

Unsere Unterkünfte in der Nähe: Finca mit Pool im Süden Mallorcas (Cala Pi, Cala Blava, S'Arenal de Sa Ràpita)

Südwesten: Calvià und Andratx

Abseits der großen Ferienorte liegen im Südwesten kleine Buchten im Kiefernwald. In Portals Vells verbinden sich Badebuchten mit Geschichte, El Mago ist der erste offizielle FKK-Strand der Gemeinde Calvià, und in Camp de Mar steht ein Restaurant auf einer kleinen Insel.

Boot in der Bucht Portals Vells vor Felsküste

Cala Portals Vells

Die Bucht mit mehreren Armen liegt vor dichtem Kiefernwald und hat drei kleine Sandstrände: Sa Platgeta, Platja del Mago und Platja del Rei. In den Felsen öffnet sich die Cova de la Mare de Déu, ein alter Steinbruch, aus dem im 14. und 15. Jahrhundert Sandstein für die Kathedrale von Palma kam. Bei der Platja del Rei steht der Wachturm Torre des Moro von 1580.

  • Anfahrt und Parken: über Magaluf und Sol de Mallorca, dann auf einer schmalen Straße bis zum Parkplatz
  • Für wen: Taucher und Schnorchler
  • Ausstattung: Liegen und Schirme an Sa Platgeta, Liegen an der Platja del Rei
  • Gut zu wissen: Die Gemeinde will Platja del Mago und Caló del Rei renaturieren und die Strandbars abreißen, einen Zeitplan gibt es noch nicht. Mit dem Boot: Ankern über Seegras ist verboten.
Felsküste in der Bucht von Portals Vells, zu der auch El Mago gehört

Platja del Mago (El Mago)

Nur rund 20 Meter feiner weißer Sand mit Felspartien, das klare Wasser ist nahe am Ufer schon 4 bis 5 Meter tief. Die Gemeinde hat das Nacktbaden hier 1984 offiziell zugelassen. Den Namen verdankt die Bucht dem Film „The Magus“ von 1967, der hier gedreht wurde.

  • Anfahrt und Parken: kostenloser Parkplatz rund zwei Gehminuten von der Küste; von der Bushaltestelle Sol de Mallorca über 15 Minuten zu Fuß
  • Ausstattung: Liegen und Schirme, Strandbar; laut Presse (2022) keine Rettungsschwimmer und keine Duschen
  • Gut zu wissen: Ob die Strandbar nach der geplanten Renaturierung weiter öffnet, ist offen.
Die kleine Insel mit Restaurant vor dem Strand von Camp de Mar

Platja de Camp de Mar

Der Ortsstrand liegt in einer Bucht mit feinem Sand, rund 180 Meter lang, zwischen der Platja de ses Dones und dem Cap Andritxol. Markenzeichen ist die kleine Felsinsel La Illeta mitten in der Bucht, die über einen schmalen Holzsteg mit dem Strand verbunden ist; auf ihr steht ein Restaurant.

  • Anfahrt und Parken: gut beschildert, Bushaltestelle direkt am Strand
  • Ausstattung: Liegen und Schirme, Wassersport, Restaurant auf der Insel

Westen und Tramuntana: Deià, Sóller und Escorca

An der Küste der Serra de Tramuntana gibt es kaum Sandstrände. Stattdessen liegen Kiesbuchten mit Bootshütten unter steilen Felswänden, die Straßen hinunter sind schmal und die Parkplätze knapp. Seit 2025 zeigen Anzeigetafeln des Consell de Mallorca, unter anderem bei Caimari, ob in Sóller, Sa Calobra und Cala Tuent noch Plätze frei sind.

Die Kiesbucht Cala Deià mit Bootshütten

Cala Deià

Die kleine Fischerbucht mit Bootshütten liegt 1,5 Kilometer unterhalb des Dorfes unter bewaldeten Klippen, im Hintergrund der Es Teix. Der Strand aus Kies und grobem Sand ist rund 70 Meter lang, das klare Wasser laut Tourismusportal gut zum Schnorcheln. Zwei Fischrestaurants direkt an der Bucht machen sie zum beliebten Ausflugsziel.

  • Anfahrt und Parken: Nach der Parkordnung der Gemeinde (Stand 2024) ist der Parkplatz vom 1. April bis 31. Oktober täglich von 10 bis 20 Uhr gebührenpflichtig, höchstens vier Stunden. Ist er voll, sperrt eine Schranke an der Ma-10 die Zufahrt; durch dürfen dann unter anderem Motorräder, Fahrräder, Fahrzeuge mit Behindertenausweis und Gäste mit Reservierung in den Restaurants. Wer einem anderen Auto durch die Schranke folgt, dem drohen Bußgelder.
  • Für wen: Schnorchler; Badeschuhe sind sinnvoll
  • Ausstattung: keine Strandservices, aber die beiden Restaurants
  • Gut zu wissen: Zu Fuß vom Dorf aus entfällt die Parkplatzsuche.
Strand in der Bucht von Port de Sóller

Platja d'en Repic (Port de Sóller)

Der Strand aus Sand und Kies, rund 250 Meter lang, liegt an der Promenade von Port de Sóller in einer geschützten Hafenbucht mit meist ruhigem Wasser, gleich daneben Restaurants mit Fisch und Meeresfrüchten. Bequem kommen Sie mit der historischen Straßenbahn aus Sóller.

  • Anfahrt und Parken: In Port de Sóller gilt vom 1. März bis 15. November täglich von 10 bis 19 Uhr die blaue Zone. Anzeigetafeln an den Zufahrtsstraßen zeigen, ob in Sóller Parkplätze frei sind.
  • Ausstattung: Duschen, Liegen und Schirme, Bootsverleih, Wassersportzone, Rettungsschwimmer
  • Gut zu wissen: Holzstege für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, laut Gemeinde mit sehr gutem barrierefreiem Zugang; ebenso an der längeren Platja des Través auf der anderen Seite der Bucht.
Kiesstrand an der Mündung des Torrent de Pareis zwischen Felswänden

Sa Calobra und Torrent de Pareis

Zwischen hohen Felswänden liegt der kleine Strand von Sa Calobra aus Kieseln und dunklem Sand. Durch Fußgängertunnel im Fels erreichen Sie die Mündung des Torrent de Pareis mit einem weiteren Kiesstrand. Die drei Kilometer lange Schlucht ist seit 2003 Naturdenkmal, hier lebt die Geburtshelferkröte Ferreret, die es nur auf Mallorca gibt.

  • Anfahrt und Parken: 2026 gibt es keine Sperre für Privatautos. Im August fahren aber 700 bis 800 Autos am Tag nach Sa Calobra und Cala Tuent, bei gut 300 und rund 100 Stellplätzen; ist Sa Calobra voll, wird nach Cala Tuent umgeleitet. Meiden Sie die Mittagszeit oder nehmen Sie das Boot ab Port de Sóller (Aktivitäten).
  • Ausstattung: einige Restaurants und Souvenirläden
  • Gut zu wissen: Die Wanderung durch die Schlucht ist anspruchsvoll, im April 2026 musste eine Gruppe mit einem Kind per Hubschrauber gerettet werden. Nur mit Erfahrung, bei sicherem Wetter oder mit Führer.
Blick durch Kiefern auf die Bucht Cala Tuent

Cala Tuent

Am Fuß des Puig Major, mit 1.445 Metern der höchste Berg der Balearen, liegt diese unbebaute Bucht aus Kies und dunklem Sand, umgeben von Kiefernwald und Klippen. Im Wasser geht der Sand in Kies über, unter Wasser wechseln Sand, Fels und Seegras.

  • Anfahrt und Parken: Die Straße hinunter ist steil und kurvig. Am Strand gibt es nur rund 100 Parkplätze, im Sommer kommt der Überlauf aus Sa Calobra dazu, also früh kommen. Im Sommer fahren auch Boote ab Port de Sóller.
  • Für wen: Schnorchler, das Tourismusportal empfiehlt Schnorchelbrille und Badeschuhe
  • Ausstattung: keine Strandservices, Wasser und Essen mitbringen; über eine Treppe erreichen Sie das einzige Restaurant der Gegend

Unsere Unterkünfte in der Nähe: Hotel am Fuß der TramuntanaLandhotel in der Serra de Tramuntana (Port de Sóller, Sa Calobra, Cala Tuent)

Gut zu wissen am Strand

Einige Auszeichnungen, Angebote und Regeln betreffen viele Strände zugleich. Hier finden Sie die Blaue Flagge 2026, Badehilfen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und Hinweise zu Flaggen, Quallen und Seegras.

Blaue Flagge 2026

Auf Mallorca tragen 2026 insgesamt 22 Strände in elf Gemeinden die Blaue Flagge:

  • Alcúdia: Platja d'Alcúdia
  • Andratx: Sant Elm
  • Felanitx: Cala Marçal, Cala Sa Nau, S'Arenal de Portocolom
  • Muro: Platja de Muro
  • Palma: Cala Estància, Cala Major, Ciutat Jardí
  • Pollença: Cala Barques, Cala Molins, Formentor
  • Sant Llorenç des Cardassar: Cala Millor, Sa Coma
  • Santa Margalida: Can Picafort, Son Bauló, Son Serra de Marina
  • Santanyí: Cala Mondragó, S'Amarador
  • Ses Salines: Es Port und Es Dolç in Colònia de Sant Jordi
  • Son Servera: Cala Millor, Es Ribell

Baden mit eingeschränkter Mobilität

An mehreren Stränden helfen Amphibienstühle, die ins Wasser rollen, und geschultes Personal beim Baden. Umfangreich ausgestattet ist der zertifizierte Badepunkt an der Platja d'Alcúdia neben dem Rettungsposten (Zugang Carrer Saturn): angepasstes WC, Umsetzlifte, Amphibienstühle für Erwachsene und Kinder, Begleitung beim Baden, kostenlos. In Manacor gibt es Amphibienstühle an S'Illot, Porto Cristo und S'Estany d'en Mas.

  • Alcúdia: Nachfrage und Reservierung unter 971 892 777
  • Palma: sechs Punkte mit begleitetem Baden, Amphibienstühlen und barrierefreiem WC: Cala Major, Can Pere Antoni, Ciutat Jardí, Cala Estància sowie Balneario 7 und 15 an der Platja de Palma; 2026 ab Ende März
  • Naturpark Mondragó: kostenloser Verleih eines geländegängigen Joëlette-Rollstuhls, rund drei Wochen vorher anmelden unter 971 17 65 02
  • Außerdem: Amphibienstuhl an der Platja de Canyamel (laut Strandbetreiber), Amphibienstühle und Gehhilfen in Calvià, etwa in Palmanova, Magaluf und Santa Ponça (Stand 2025), Holzstege in Port de Sóller

Flaggen und Rettungsschwimmer

Grün heißt Baden erlaubt, Gelb Baden mit Vorsicht, Rot Badeverbot, bei Schwarz ist der Strand geschlossen; Orange zeigt, dass der Rettungsposten nicht besetzt ist. Wann Rettungsschwimmer im Dienst sind, legt jede Gemeinde selbst fest, die Saison unterscheidet sich deutlich. An kleinen Naturbuchten wie Coll Baix oder Cala Varques gibt es keine Rettungsschwimmer.

  • Saison 2026: Palma von Ende März bis Ende Oktober, Llucmajor vom 1. Mai bis 31. Oktober, Manacor von Mai bis Oktober, dort im Juli und August von 10 bis 19:30 Uhr
  • Manacor: S'Illot, Porto Cristo, S'Estany d'en Mas und Cala Domingos Gran gelten 2026 als Strände mit hohem Risiko und haben je einen zusätzlichen Rettungsschwimmer. Die Flaggen sind dort auch für Farbenblinde lesbar.
  • Mehr dazu: alle Zusatzflaggen bei den Insider-Tipps

Quallen

Am häufigsten ist die Leuchtqualle, ihr Stich brennt stark. Laut Última Hora treten Quallen vor allem bei Wasser über 24 °C, ruhiger See und Wind aus Süd oder Südost auf. An bewachten Stränden warnt eine eigene Flagge mit Quallensymbol. Nach einem Stich spülen Sie nur mit Meerwasser, nie mit Süßwasser, reiben nicht und kühlen danach; verzichten Sie auf Essig.

  • Arzt oder Notruf 112: bei Atemnot, Schwindel, Übelkeit oder Kreislaufproblemen
  • Gut zu wissen: Auch angespülte Quallen nesseln noch stundenlang.

Seegras am Strand und im Wasser

Die braunen, federnden Polster am Ufer, etwa an der Platja de Son Serra de Marina oder am Es Carbó, sind abgestorbene Blätter des Neptungrases (Posidonia oceanica), kein Müll. Sie bremsen die Wellen und schützen den Sand vor dem Abtragen. An Naturstränden mit Infrastruktur dürfen sie vom 30. September bis 1. Mai nicht geräumt werden, im Winter finden Sie deshalb an vielen Buchten Seegrasbänke.

  • Für Bootsmieter: Ankern über Seegraswiesen ist verboten. 2026 kontrollieren vom 1. Juni bis 10. Oktober zwanzig Boote der Balearenregierung auf allen vier Inseln, es drohen Bußgelder.
  • Mehr dazu: Regeln zum Schnorcheln und Ankern bei den Aktivitäten

Hunde und Rauchverbote

Ob Hunde an den Strand dürfen und wo nicht geraucht wird, legen Gemeinden und Naturparks unterschiedlich fest, achten Sie auf die Schilder. Bei den Einträgen oben steht es, wo ein Hundeverbot oder ein rauchfreier Strand belegt ist.

  • Naturparks: In Mondragó sind Hunde an den Stränden verboten, im Naturpark Es Trenc-Salobrar von März bis Oktober.
  • Mehr dazu: Hund am Strand und rauchfreie Strände bei den Insider-Tipps

Stand September 2026. Park- und Zufahrtsregeln an Stränden ändern sich jedes Jahr, ebenso Gebühren, Wachzeiten der Rettungsschwimmer und Busfahrpläne. Bitte prüfen Sie vor dem Ausflug die aktuellen Angaben der Gemeinde oder des Naturparks.

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